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S I L V E S T E R M E N Ü    2015  IM RESTAURANT DA PULCINELLA
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Prinz Emanuele Filiberto in der Pizzeria «Ciclope»

Prinz Emanuele Filiberto und der ihn begleitende Pasquale Mazza aus Ceslano (Tessin) kandidieren als Kandidaten der Partei «Valori e Futuro» für die Deputiertenkammer in Rom. Diese Kammer zählt 1000 Mitglieder.

Die vom Prinz geführte Partei hat bis jetzt lediglich 11 Deputierte, erhofft sich aber durch die Wahlreise quer durch Europa nach den Wahlen einige zusätzliche Sitze. «Valori e Futuro» ist die Partei der Ausland-Italiener.

Die kleine Ausland-Partei setzt sich, wie der Prinz in Diessenhofen seinen Landsleuten erklärte, vor allem für die Zukunft, für die Familien, für gute Schulbesuche und für Sicherheit ein. In Diessenhofen stiess der 36 jährige Prinz auf einen herzlichen Empfang durch die Italiener.

Der Familienbetrieb Ferrara im «Ciclope» hatte keine und Mühen undKosten gescheut, dem grossen Publikum ein Buffet bereitzustellen. Wie Wirtin Sonja erklärte, wird sie diese Kosten als Werbung für den «Ciclope» abbuchen.

70 Millionen Italiener leben im Ausland
Bis 2005 mussten die Auslanditaliener zum Wählen nach Italien reisen.^Seit 2006 ist nun die briefliche Wahl per Post möglich. Bekanntlich wohnen im Ausland mit etwa 70 Millionen fast gleich viele italienische Staatsbürgerinnen wie in Italien selbst.

Die beiden Politiker riefen die italienischen Stimm- berechtigten dazu auf, doch an der Wahl teilzunehmen.

Der Prinz war von St. Galllen gekommen und fuhr am Nachmittag weiter in Richtung Karlsruhe (D), wo er am Montag eine grosse Gruppe Landsleute treffen wird.

Bis 2202 galt das Einreiseverbot Emanuele Filiberto ist der Sohn von Vittorio Emanuele und von Ricolfi Doria und der älteste Enkel des letzten italienischen Königs Umberto II. (Italien). Für alle männlichen Nachkommen des Königshauses war die Einreise nach Italien lange Zeit verboten.

Nach einer Verfassungsänderung und nachdem Emanuele Filiberto und sein Vater auf alle Thronansprüche verzichteten und die Republik in Italien anerkannten, wurde das Einreiseverbot 2002 aufgehoben. So heiratete 1972 der in Genf geborene Emanuele Filiberto 2003 in Rom die französische Schauspielerin Clotilde Cureau. Das Ehepaar hat zwei Töchter Vittoria di Savoja, 5 Jahre alt, und Luisa die Savoia, 2 Jahre alt, beide in Genf geboren.

Als Italien sich für die Republik entschied nach dem Zweiten Weltkrieg trat König Viktor Emanuel III zu Gunsten seines Sones Umberto II, zurück, der aber nur noch 33 Tage regierte, denn in einem Referendum hatte sich Italien gegen die Monarchie knapp für die Republik entschieden und König Umberto ging ins Exil. Umberto II. obwohl als König abgesetzt, nannte sich im Exil weiterhin König und erkannte die Republik Italien nicht an. Bei dieser Haltung blieb er bis zu seinem Tod 1983 in Genf. Er wurde in der Abtei Hautecombe in Frankreich als Umberto II. begraben. Die Haltung von Umberto II. führte 1948 zum Rückkehrverbot aller männlichen Angehörigen des Hauses Savoyen, das erst 2002 aufgehoben wurde.


 
 
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